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Produkttest: So weit die Leine reicht…

Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass Frauli auf Instagram einen Beitrag von Alcott Adventures über die Rollleine kommentiert hat. Eigentlich mag sie diese Leinen nämlich gar nicht. Sie mag den „Klotz“ in der Hand nicht und hat auch schon von anderen Hundehaltern tiefe Wunden verpasst bekommen, als das dünne Seil um die Beine gewickelt wurde.

Aber Madita von Alcott hat uns kurzerhand die Expeditionsleine zum ausgiebigen Testen geschickt, um uns vom Gegenteil zu überzeugen. Und so haben wir getestet. Anfangs musste Frauli öfter zurück, weil sie die Leine im Auto vergessen hatte, aber allmählich haben wir Routine und ich habe nun schon richtig Erfahrung mit der Leine. Mir gefallen die 7,5 m Freiheit, wenn sie mich vorsichtshalber anleint, weil wir am Waldrand laufen oder doch mal in die Sichtnähe von anderen Hunden oder Menschen kommen.

Der Test

Zuerst war ich ja skeptisch. Mit den Ausziehleinen hab ich ausschließlich blöde Erfahrungen gemacht und dementsprechend ablehnend stehe ich diesen Leinen gegenüber. Leider habe ich auch zwei Narben am Bein, die mir durch Fremde mit einer Rollleine zugefügt wurden. Aber ich bin offen für Neues und lasse mich gerne von Qualität überzeugen. Also war ich dem Test neutral und neugierig gegenüber eingestellt.

Technische Daten

Die Leine kommt in einem flotten hellblau daher und hat einen schwarzen, angenehm samtigen Griff in einem schönen Kontrast zum restlichen Gehäuse. Die Leine selbst ist ebenfalls hellblau und reflektiert durch eingewebte Streifen. Sie passt farblich übrigens perfekt zum Geschirr sowie den Halsbändern (niemals eine Rollleine an das Halsband machen) und der kurzen Führleine.

Die Stoppfunktion ist auch als ungeübter Nutzer schnell zu verstehen und die Leine lässt sich schön arretieren und leicht wieder lösen. Also steht dem Abenteuer nichts im Wege. Da ich derzeit durch einen Meniskusriss gehandicaped bin, habe ich die Leine oft in Gebraucht, um Shiva viel Freiheit zu bieten. Sie ist zwar meistens im Freilauf, aber es kommt durchaus vor, dass sie ein längeres Stück an der Leine ist und da sind für mich zur Zeit kurze Leinen blöd, weil mir jeder Zug direkt ins Knie schießt. So kann Shiva rumhopsen und reißt mich nicht gleich um, wenn sie mal was sieht.

Die Bandleine verheddert sich nicht so schnell, auch wenn Shiva manchmal den Brummkreisel spielt und zieht sich ohne Probleme und ohne zu verhaken leicht ein und aus. Der Zug ist nicht zu stark, so dass Shiva wie gewohnt hin und her flitzen oder auch mal locker an der Leine gehen kann, ohne gegen einen starken Zug ankämpfen zu müssen. Für mich als eigentlicher Rollleinen-Nichtmöger (Hass wäre ein zu starkes Wort) ist es eine ungewohnte Erfahrung und ich muss sagen, dass ich die Leine derzeit sehr gerne nutze und sie im Dauerbetrieb ist. Für mich ist sie perfekt und ich mag sie sehr.

Flauschige Grüße

Sandra & Shiva

Die Leine wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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